Willi 2 Jahre alt

Es ist der 28.02.2017 und in Bühl kommen 6 wundervolle Wesen auf die Welt, eines davon sollte unser Willi werden. Beim ersten Besuch dockten Robert und ich beim „falschen Willi“ zu erst an. Ein selbstbewusster kleiner Kerl, der Herr Grün.

Ostern der nächste Besuch, die Weise Sabine fand das Herr Grün für „Anfänger Hundler“ möglicherweise eine etwas zu grosse Herausforderung wäre.

Herr Orange sollte es für uns werden, der zweitgeborene kein Alpha Tier, aber wahnsinnig beharrlich zum Beispiel beim entfernen aller Etiketten wird stoisch solange daran gezupft bis das störende entfernt wurde. Einen Orden als stolzer Gänsefedernträger hat er beim Photoshooting bekommen. GNTM ist ein schei…dreck dagegen.

Am 04.05.2017 konnten wir unser Baby abholen. Unerschrocken nahm er im Auto platz ohne zu weinen hat er den ersten Teil der Reise überstanden, dann ein Boxenstop im Wald und da erkannte man sofort den Labrador, der Wald war sein Metier und Tannenzapfen wurden gejagt und erbeutet. Einzig beim Zöllner schaute er mal kurz etwas Blümerant weil er im Schlaf gestört wurde.

Die ersten 2 Wochen verbrachten wir auf der Hütte im Montafon. Dort erwies sich Willi zunächst als Warmduscher, nachdem es nochmal etwas geschneit hatte empfand er das grosse Geschäft mit dem Po im Schnee als Zumutung, aber zum Glück kam der Frühling ziemlich schnell zurück. Wir hatten genau einen einzigen Unfall im Haus und mussten turnusmässig nur 1 x nachts raus und 1 x am frühen morgen. Willi liebte von Anfang an seine rosa Schnabeltier (bei uns heisst sie Ente) und trug sie überall mit hin (Labbi halt).

Das einzige was er je zerbissen hat war Hackfresse, da der Korpus eine Plastikflasche war und auch 1 Crog trug bisswunden davon. Das lag aber auch daran das wir alle Schuhe konsequent weg geräumt hatten (ein paradiesischer Zustand für mich). Alle Abbeyfield Welpen haben offenbar grossen Geschmack an Crogs. Dies nur als sachdienlicher Hinweis für kommende Generationen. Im Haushalt wurde er schnell zum Retter in der Not. Staubsauger und Wischer wurden angegriffen und ich wurde niedergeschmust nach den erfolgreichen Rettungsmassnahmen.
Gartenarbeit wurde genauso erfolgreich abgewendet durch konsequentes niederschmusen. Zum Glück haben wir fast nur Kies der neu sortiert werden musste von ihm. Kleine Hügel sind ja auch viel dekorativer als eine glatte langweilige Fläche.

Im Juni 2017 kleines Familientreffen in Malbun, Liechtenstein anlässlich eines Workingtests für Hedlund und Sabine. Und im gleichen Monat nochmal in der Schweiz, da die fleissigen Sabine und Andreas beim Dummytraining in Graubünden waren.

Juli 2017 Willi erobert anlässlich einer Magendarm Geschichte das Bett (dank Robert). Seitdem schlafen wir alle viel besser, wenn auch mit weniger Platz.

Im August 2017 dann das nächste Highlight: Kenneltreffen in Bühl. Nach 5 Minuten hat Willi es geschafft sich eine kleine OP Naht aufzuspielen. Beim Besuch von Nadines Arbeitgebern hat er nicht geweint als die Wunde geklammert werden musste (aber ich Beinahe).

Mit 9 Monaten dann die Pubsität, mit spontaner geistigen leere in den Augen: Wer bin ich, wieso bin ich und was mache ich eigentlich hier standen Willi ins Gesicht geschrieben.
Er war immer noch super brav, meistens jedenfalls, aber einfach ewas hirnlos.

Den Rest erzähle ich später einmal:-)

Liebe Grüsse
Stephanie